Fahrradrouten

Polen ist für deutsche Radler eines der attraktivsten Reiseziele. Der Fahrradtourismus steht auch in Kolberg hoch im Kurs. Die natürliche Umgebung und gesunde Luft bieten dafür ein ideales Umfeld.

Fahrradroute durch Gościno und Umgebung

Angaben zur Route:

Länge: ca. 60,5km
  Anzahl der Haltestellen und Ortschaften unterwegs: 7
  Dauer: ca. 5 Std.

0,0 km wir verlassen Kolberg Richtung Stettin und fahren bis nach Gościno
16 km die erste Notiz über Gościno stammt aus dem Jahre 1238. Es wurde als Besitztum des Johanniterordens erwähnt.
 Ein Touristenmagnet ist die St.-Andrzej Bobola – Pfarrkirche, in der sich ein kelchförmiges Taufbecken aus der Wende des 12. und 13. Jhs. befindet, geschmiedet aus einem gotländischen Kalkfels. Es ist eines der wenigen Sakralbaudenkmäler dieser Art im Westpommern.
23 km in dem Dorf Wartkowo sind ein Park-Palast-Komplex vom Beginn des 19. Jhs.- mit einem Palast von 1901, ein Landschaftspark mit Linden, Fichten, Eichen, Buchen und ein gemauerter Wasserturm sehenswert. Von Wartkowo aus begeben wir uns Richtung Dargocice.
26 km Hauptattraktion der Gemeinde – der See Kamica (27,5 km). Hier befinden sich einige Saison-Erholungsheime. Während der Saison sind gastronomische Punkte, Café, Verleih der Schwimmausrüstung, bewachtes Freibad und Campingplatz geöffnet. Der See ist inmitten von Pilzwäldern gelegen.
 Auf dem See kann man alle Wassersportarten treiben, sowie Unterwasserjagden. In Dargocice befinden sich auch zwei Naturdenkmäler – ein Rapakiwigranit, 8 m breit, 1,8 m hoch, Graugranit-Findlinge, 12 m breit. Aus Dargocie fahren wir nach Wartkowo und weiter nach Ramlewo.
33,5 km Ramlewo Dolne ist eine kleine Ortschaft, in der ein neobarocker Palast von 1894 und eine neogotische gemauerte Kirche, die St.-Stanisław-Kirche von 1879 sehenswert sind. Nach der Ausfahrt aus Ramlewo fahren wir Richtung Myślin – dabei passieren wir das Dorf Robuń.
40 km in Myślin sind ein neoklassizistischer Palast vom Anfang des 19.Jhs. und ein Palastpark mit einer Fläche von 1 ha, wo sich zwei Naturdenkmäler befinden - zwei Stieleichen mit einem Umfang von 5,10 m und 4,50 m Höhe und eine gewöhnliche Buche mit 4,80 m Umfang.
44,5 km jetzt fahren wir Richtung Gościno in einen Wald an dem Fluss Gościnka, der in der Nähe des Bahnhofs gelegen ist. Hier befindet sich „Kamień Katarzyny“ - ein hoher Fels am Ufer von Gościnka, verbunden mit der Legende von Katarzyna von Grabs – Tochter eines Ritters einer der hiesigen Familien. Nachdem wir die letzte Attraktion auf der Fahrradroute besichtigt haben, fahren wir zurück nach Kolberg über Gościno.

 

Fahrradroute zu den ältesten Eichen

Angaben zur Route:

Länge: ca. 30 km
  Anzahl der Haltestellen und Ortschaften unterwegs: 5
  Dauer: ca. 3,5 Std.
0,0 km wir fahren in Kolberg los und begeben uns Richtung Stramnica, zu dem Dorf Stramniczka.
 14km In Stramniczka biegen wir links auf eine befestigte Straße an einem hölzernen Wegekreuz ein.
15 km an einer hölzernen Futterraufe, die sich auf der" Himmelblauen Reiseroute" befindet, biegen wir rechts ab. Nach 1,3 km kommen wir zu der ersten Eiche auf der Route – Dąb Warcisław. (Die Himmelbaue Reiseroute führt zu den ältesten Eichen in Polen, von Ustronie Morskie über Sianożęty - Bagicz - Kukinka - Rusowo nach Ustronie Morskie)
16,3 km Dąb Warcisław, die Stieleiche ist eingetragen in die Liste der Naturdenkmäler und trägt den Namen des Fürsten Warcisław III (von Greifen), dank dem Kolberg 1255 die Stadtrechte erhielt. Die Eiche hat 6,18 m Umfang (gemessen auf der Höhe von 1,3 m) und ist 30 m hoch. Ihr Alter wird auf 640 Jahre geschätzt, was sie an der fünften Stelle in der Rangliste dieser Baumarten in Polen platziert. An dem historischen Baum wurde eine Gedenktafel aufgestellt.
Wir kommen zu der Waldraufe zurück, biegen rechts ab und fahren durch die Himmelblaue Reiseroute. Nach 1,9 km gelangen wir an die zweite Eiche – Dąb Bolesław.
Die Stieleiche Dąb Bolesław ist eines der ältesten Naturdenkmäler Polens. Sie ist 800 Jahre alt mit einem Umfang von 6,91m (gemessen auf der Höhe von 1,3 m) und 32 m hoch. Der Durchmesser der Baumkrone beträgt 20 m. Bisher wurde Chrobry in Piotrowice als die älteste Eiche und Bartek (670 Jahre alt) in Bartków als die bekannteste in Polen betrachtet. Am 19. August 2000, nach 800 Jahren, konnte die Eiche ihre Taufe erleben. Unter dem majestätischen Baum trafen sich Politiker, Stadtbehörden und Einwohner. Die Eiche erhielt den Namen Bolesław und man verewigte auf diese Art und Weise den König Bolesłąw Chrobry, dank dem im Jahre 1000 in Kolberg das Bistum gegründet worden war. Vor der Eiche steht seither eine Informationstafel über das Leben des Königs Bolesław Chrobry.
Nun begeben wir uns zur Station Bagicz.
19,10 km Station Bagicz befindet sich an der Route Köslin-Kolberg. In dem nahe gelegenen Ort (ca. 2 km von Kolberg) befinden sich viele Naturdenkmäler, u.a. grüne Douglasien mit 4,50 m und 2,80 m Umfang, Stieleichen mit 4,30 m und 6,30 m Umfang. Sehenswert ist auch ein gemauertes Forsthaus aus den Anfängen des 20. Jhs. und ein evangelischer Friedhof aus der Wende des 19. und 20. Jhs.
Wir begeben uns weiter in nördlicher Richtung bis zur Gabelung der Routen – der Himmelblauen und Roten Route, einer internationalen Fahrradroute. Wir biegen links ab und fahren über die rote Route in Richtung Kolberg, vorbei an der Ortschaft Podczele.
25,10 km Podczele ist eine kleine Ortschaft, 4 km von Kolberg gelegen. Man kann hier das Sanatorium-Erholungsheim mit Hallenbad besuchen. Der das Erholungsheim umgebende Wald nimmt eine Fläche von 300 ha ein und seine Besonderheit stellen die Sumpfhektaren dar, die Lebensraum für über 80 Vogelarten- u.a. den Haubentaucher, die Rohrdommel und den Stummschwan sind. Nachdem wir diese besondere Seltenheit des Waldes um Podczele gesehen haben, kommen wir voller Eindrücke und schön müde nach Kolberg zurück.
 
 
 
 
Fahrradroute um den See Resko
Angaben zur Route:

Länge: ca. 52 km
  Anzahl der Haltestellen und Ortschaften unterwegs: 7
  Dauer: ca. 5,5 Std.
0,0 km Die Route beginnt an der Salzsiederei in Kolberg, an der Kreuzung der Solna- und Zygmuntowska-Straße. Ausfahrt durch die Solna-, Bałtycka-, und Wylotowa-Straße Richtung Westen. Am Anfang verläuft die Route neben den Schrebergärten, dann über einen Damm. Nach einigen Kilometern Fahrt durch einen Feldweg kommen wir in Grzybowo an.
8 km An der Einfahrt in Grzybowo befinden sich auf der rechten Seite weite Torfmoore, sowie allmählich austrocknende Seen. Sehenswert ist hier ein wiesenseits gelegener, selten auf Dünengelände vorkommender, feuchter Kiefern-Eichen-Wald (hier wachsen auch Moosbirken, Buchen und Erlen). Grzybowo wurde 1882 als Eigentum der Stadt Kolberg angelegt, markant durch seine luftige, niedrige Bebauung mit Einfamilien- und Ferienhäusern. Es ist ein bekannter Erholungsort. Diejenigen, die ruhige Erholung in der Sonne, Stille und sauberes Klima bevorzugen, erleben hier eine wunderbare Zeit an dem bis zu 50 m breiten Strand. Den Gästen stehen Erholungsheime, private Unterkünfte, Camping- und Zeltplätze Lebensmittelgeschäfte, Kantinen, Fischbratereien und ein Postamt zur Verfügung.
Wir fahren die Hauptasphaltstrasse in Grzybowo entlang, bis zu der Straße die Kolberg mit Kolberger Deep verbindet. Nach 300 m biegen wir rechts in einen Feldweg ein. Nach 150 m beginnt ein Plattenweg, durch den wir bis zu dem Wald kommen und links einbiegen. Wir fahren 1500 m, dann biegen wir rechts ab und nach einigen hundert Meter gelangen wir an eine Brücke. Über die Brücke begeben wir uns Richtung Głowaczewo, wo wir rechts einbiegen und nach 2 km in Karcino sind.
17 km In Karcino heißt uns eine neogotische St.-Kreuz-Kirche (1869) umgeben von einer historischen Mauer aus dem 19. Jht. und einem Kirchfriedhof willkommen. Um die Kirche herum wachsen 27 kleinblättrige Linden, die sich auf der Liste der Naturdenkmäler befinden mit einem Umfang von bis zu 2,30 m und einer Höhe von 30 m. Eine Stieleiche mit einem Umfang von 3,30 m und 40 m Höhe.
In der Ortschaft befinden sich auch zahlreiche Baudenkmäler u.a. eine Hütte von 1850 und eine Scheune von 1844, ein Bahnhof vom Ende des 19. Jhs., eine Wassermühle aus dem 19. Jh. und ein Feldfindling. Wir fahren durch das Dorf in westlicher Richtung und kommen ans Ende der Ortschaft. Wir biegen südwestlich ab und fahren einige hundert Meter über einen sandigen Weg – wir sehen das Dorf Bieczyno.
20 km in Biaczyno ist eine sehenswerte gemauerte Kirche mit hölzernem Turm, bedeckt mit einer Blechkuppel. Nach der Besichtigung der Kirche fahren wir durch einen Asphaltweg in westliche Richtung und nach 4 km kommen wir im Dorf Gorzysław an, wo wir uns ein wenig ausruhen.
25 km nach weiteren 2,5 km kommen wir in Trzebusz an. Es ist ein an der Straße Trzebiatów-Mrzeżyno gelegenes Dorf. Die ersten Notizen über das Dorf stammen schon aus dem 19. Jh. Bis heute bewahrt das Dorf die ovale Raumstruktur. Hier befinden sich auch zahlreiche Bauernhöfe erbaut im Greifener Baustil. Auf alten gotischen Fundamenten wurde 1685 eine Kirche im Stil der späten Renaissance erbaut. Die Glocken aus dem Jahre 1794 überstanden die Zeiten unbeschadet bis zum heutigen Tage.
Wir verlassen Trzebusz rechts einbiegend Richtung Westen. Nach 7 km Fahrt auf einem malerischen Weg erreichen wir Mrzeżyno.
33 km Mrzeżyno ist ein Seebad, an der Mündung der Rega in die Ostsee. Die Geschichte der Ortschaft ist mit Trzebiatów verbunden, hier wurde für dir Stadt ein Hafen aufgebaut. Die Regamündung, die 4 km östlich von Mrzeżyno gelegen ist, wird zum ersten Mal im Jahre 1250 erwähnt. Die ersten Notizen über Mrzeżyno als Ferienort stammen aus dem Jahre 1840. Das heutige Mrzeżyno bietet hervorragende Bedingungen zur Erholung zu jeder Jahreszeit. Der wunderbare weiße Strand spornt zu See- und Sonnenbädern an. Die gut entwickelte Gastronomie- und Hotellandschaft ist den Anforderungen der anspruchsvollen Gäste gewachsen. Nachdem wir Mrzeżyno verlassen haben, begeben wir uns in östliche Richtung. Nach ca. 3 km kommen wir in Rogowo an.
36 km ehemaliges Militärviertel. Wir fahren weiter unter Bäumen, an der Kaserne vorbei und kommen an einen Betonplatz, gelegen zwischen dem See und dem Meer. Es ist der Lieblingsort der Einwohner von Kolberg in Sachen "Stranderholung". Man darf hier auch Lagerfeuer machen.
 Nach der Rast fahren wir auf einem Weg, entlang der See. Nach Überquerung einer Brücke kommen wir in Dźwirzyno (Kolberger Deep) an. Ende des 19. Jhs. mauserte sich das Städtchen zu einem Feriendorf. Die ersten Pensionen und Einfamilienhäuser entstanden.
Empfehlenswert ist die Gegend, die sich an dem See Resko Przymorskie befindet. Der See nimmt eine Fläche von 6,2 Quadratkilometern ein mit einer Tiefe von 3 m. Seine Ufer sind mit Schilf bewachsen, ein Zufluchtsort und Lebensraum für viele Tier- und Vogelarten wie den Stummschwan und den Haubentaucher. Es ist ein wunderbarer Ort zum Angeln, für Naturbeobachtungen und Sportarten wie Yachten, Surfen, Paddeln und Tretbootfahren.
Attraktionen für die Touristen in Dźwirzyno sind der Fischerhafen und das Grundstück von Stanisław Set, einem Volksbildhauer. Seine Werke kann man an viele Ecken der Gemeinde antreffen. Sein Schaffen enthält maritime, biblische und mythologische Motive wie z.B. die Kirche zur Heiligen Mutter der Krankenheilung in der Wyzwolenia-Straße.
 Auf der Höhe von der Ferienanlage Bispol befinden sich sechzehn 250 Jahre alte Stieleichen. Außer See- und Sonnenbäder können die Touristen auch andere Erholungsarten in Anspruch nehmen wie Tennisplätze, Volleyball- und Basketballplätze, Trimm-dich-Pfade und Reiten.
 Nachdem wir Dźwirzyno hinter dem Waldparkplatz links verlassen haben, verlassen wir die Hauptstraße und legen die weitere Route auf einem Waldweg über Grzybowo und Prochownia zurück.
40 km Dźwirzyno ist ein altes Fischerdorf, zwischen der Ostsee und dem nordöstlichem Ufer des Sees Resko gelegen. Die Ortschaft wurde zum ersten Mal 1270 unter dem Namen Dwirin erwähnt.
52 km Die Route endet in der Zygmuntowska-Strasse an der Salzsiederei.

Erholungs- und Sportausflug

Angaben zur Route:

- Länge: 98 km
- Start und Ende der Route: Kolberger Mole
- Dauer: zwei Tage mit Unterkunft in Karlino
- Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten auf der Route:
  Kolberg: Leuchtturm, Dombasilika, Ritterakademie, Rathaus, Luntenturm, Wasserturm, Kriegsfriedhof
Budzistowo : Kirche des Hl. Johannes des Täufers
  Ortschaften unterwegs: Kolberg, Zieleniewo, Charzyno, Nieżyn, Unieradz, Gościno, Ząbrowo, Pustary, Świelubie, Włościbórz, Pobłocie Wielkie, Kowańcz, Karlino, Lubiechowo, Łykowo, Wrzosowo, Jazy, Dygowo, Stójkowo, Kukinia, Sianożęty, Ustronie Morskie, Bagicz, Podczele, Kolberg, Budzistowo
Die Route bietet Natur pur, die Erkundung interessanter Naturbesonderheiten und die Besichtigung historischer Gebäude.
0,0km Die Route nimmt Ihren Anfang an der Kolberger Mole, von wo aus wir zu der in die Stadt führenden Kreuzung aufbrechen. Wir biegen ein zum Hafen, die zweite Straße rechts (Towarowa-Straße), denn die erste Straße (Obrońców-Westerplatte-Straße) ist eine Einbahnstraße. So begeben wir uns zum Entree des Hafens, Anlegestelle für Passagierschiffe auf der Gegenseite und (zurzeit sind dort Bauarbeiten zur Verbreiterung des Hafens) zum Kriegsmarinekai (leider ist seine Besichtigung unmöglich) und zum Leuchtturm. Das erste Licht flammte 1666 auf. Während des II. Weltkrieges grenzte dort das Gebäude der Pilotenstation an. Sie stellte einen wunderbaren Orientierungspunkt für die Artillerie dar und wurde deswegen von den deutschen Pionieren gesprengt. Der Leuchtturm war das erste Objekt, das in der Nachkriegszeit in Kolberg wiederaufgebaut wurde. Seine Höhe beträgt 26 m, die Lichtreichweite beträgt 16 Seemeilen (ca. 29 km). Um das Stadtpanorama von seinem höchsten Punkt aus zu sehen, muss man 109 Stufen bewältigen.
0,5 km Vom Hafen aus begeben wir uns in die erste, ziemlich schmale Gasse links (Obrońców-Westerplatte-Straße), an ihrem Ende biegen wir erst rechts in die Mickiewicza-Straße und nochmal links in Portowa-Straße ein. Wenn wir die ganze Zeit geradeaus fahren, gelangen wir über die Wojska-Polskiego-Allee bis an eine Querstraße mit Namen Dworcowa-Straße. Geradeaus weiter heißt die Straße ab der Kreuzung dann Armii-Krajowej-Straße. Auf der rechten Seite kann man das historische Postgebäude sehen, dessen Geschichte bis in die Vorkriegszeit reicht, als es noch Kaiserpostamt war.
1,5 km Wir fahren weiter zum Dom. In seinem Innenraum befinden sich interessante Sehenswürdigkeiten, vor allem aus dem Mittelalter wie z.B. das Taufbecken von 1355, der Kronleuchter, die sog. "Schlieffenkrone", der siebenarmige Leuchter und das Chorgestühl der Ratsherren mit interessanten christlichen Motiven. Vor dem Dom wurde im Jahre 1990 das Denkmal des Erzbischofs Marcin Dunin enthüllt.
2 km Wenn wir von der Domseite in die Mariacka-Straße (hinter dem Kaufhaus Bryza) fahren, sehen wir eine Sporthalle, die früher eine Kriegsschule für die Söhne der pommerschen Adligen war; hier unterrichtete man Fechten und Reiten. In der Nähe der Basilika befindet sich das Rathaus aus dem 19. Jahrhundert, wo sich zurzeit das Standesamt, das Stadtkulturzentrum und die Galerie für Zeitgenössische Polnische Kunst befinden.
Die nächste interessante Sehenswürdigkeit der damaligen Befestigungsanlagen auf der Route ist der Luntenturm. Von hier aus fahren wir auf der Walki-Młodych-Straße bis zur Kreuzung Kamienna-Straße (Ampel). Hier biegen wir rechts ab. So gelangen wir an den Kreisverkehr in der Trzebiatowska-Straße. Von hier aus fahren wir auf die Landstraße Nr.162, die nach Zieleniewo führt. Dort befindet sich auf der rechten Seite der Kommunalfriedhof und gleich hinter ihm der Kriegsfriedhof, auf dem Soldaten bestatten sind, die während der Kämpfe um Kolberg im März 1945 gefallen sind. Das Denkmal mit den charakteristischen Schwertern ist ein Werk von Wiktor Tołkin, dem Architekten des Denkmals der Vermählung Polens mit dem Meer.
12 km Vom Friedhof begeben wir uns Richtung Charzyno – wo u.a. eine historische Kirche und „Fallada“ – einer der wenigen Orte dieser Art in Europa – nämlich ein Tierheim für Hunde, Katzen und Pferde zu besichtigen ist. Weiter fahren wir nach Südosten Richtung Nieżyn, und dann die Lindenallee entlang nach Gościno über Unieradz.
14,5 km Dort befindet sich eine historische Kirche mit hölzernem Turm aus dem 13. Jh.
20 km Wenn wir Gościno erreicht haben, kehren wir Richtung Kolberg zurück. Auf der Höhe von Ząbrowo biegen wir rechts ab und fahren ca. 1 km lang bergab in das Persantetal. Von der Brücke aus bietet sich uns eine sehr schöne Ansicht auf den Fluss und die eine reich strukturierte Landschaft mit vielen Wäldern mit Kiefern, Birken, Buchen und Eichen.
27 km Gleich hinter der Brücke, auf einer kleinen Lichtung, linkerhand der Straße Richtung Pustary bietet sich eine idyllische Möglichkeit zur Rast für müde Radfahrer und Angelliebhaber.
 Nach der Verschnaufpause führt die Route durch Pustary, Świelubie (29km), Pobłocie Wielkie (34,5km) und Kowańcz (43,5km) bis zum Endpunkt des ersten Ausflugstages, d.h. Karlino (46km). Hier, noch vor der Übernachtung, besichtigen wir die historische Kirche, das Rathaus oder die Keller des Bischofsschlosses.
Am nächsten Morgen fahren auf der Landstraße Nr. 163 Richtung Kolberg, über Łykowo (56km), Wrzosowo (58,5km) und Dygowo. Von Dygowo aus biegen wir rechts nach Ustronie Morskie ein. Die weitere Route stellen die Dörfer Stojkowo (63,5km) und Kukinia (72km) dar. Wenn wir uns die ganze Zeit nach Norden begeben, erreichen wir die Landstraße Nr. 11, die Kolberg mit Köslin verbindet.
80 km Von da aus über Sianożęty gelangen wir an die wunderschöne Küstenortschaft Ustronie Morskie. Wenn wir zurückkehren, fahren wir an Bagicz (83km) und Podczele (86km) vorbei, wo sich ein großes Erholungsheim befindet. Nachdem wir zurück in Kolberg sind, biegen wir von dem großen Kreisverkehr links in die Koszalińska-Straße ein, in die nach Budzistowo (93,5km) führende Route. Dort gibt es die Kirche des Hl. Johannes des Täufers - die älteste Sakralsehenswürdigkeit im Pommern. Von da aus führt die Route zurück nach Kolberg (97km), wo wir an dem schon erwähnten Kreisverkehr direkt in den Küstenpark fahren. Wir fahren links, nach ca. 500 m sehen wir das Denkmal der Sanitäterin und eines Soldaten. Die geradeaus führende Route bringt uns ans Ende der Route (98km) – d.h. an die Mole.

 

Route durch Kolbergs Umgebung

Angaben zur Route:
- Länge: 24 km
- Anzahl der Haltestellen und Ortschaften unterwegs: 5
- Dauer:
 zu Fuß: 6,5 Std.
 mit dem Rad: 3,5 Std.
0,0 km Aus Kolberg begeben wir uns Richtung der Route, die zur Ausfahrt nach Trzebiatów führt. Die VI-Dywzji-Piechoty-Straße hat in voller Länge einen separaten Fahrradstreifen, der bis zum Friedhof am Rande der Stadt, führt. Gleich hinter dem Kommunalfriedhof kann man massive Steine und schwere Ketten sehen, die dem weiter gelegenen Kriegsfriedhof den nötigen Ernst verleihen.
3,5 km Nach einer Weile gelangen wir uns in das Dorf Zieleniewo, eine kleine gepflegte Stadt mit 1500 Einwohnern. Die archäologischen Untersuchungen, die auf dem Gelände von Zieleniewo durchgeführt wurden zeigen, dass hier im frühen Mittelalter eine Industrieansiedlung bestand. Zahlreiche Ausstellungsstücke des Kolberger Museums für polnische Waffen (u.a. Sporen, Lanzen, Helmen, Eisenbeile, zweischneidiger Schwert) stammen aus dem von den Hüttenarbeitern aus Zieleniewo abgeschmälzten Eisen.
An der Ausfahrt aus Kolberg ist der Reitklub „Błysk“ nicht zu übersehen – ein großes agrotouristisches Gebiet, das zahlreiche Objekte und weite hügelige Felder zum Reiten anbietet. Hier werden auch englische, halbenglische und großpolnische Vollblüter gezüchtet. Es besteht die Möglichkeit, eine Reitlizenz zu erwerben. Der Klub bereitete viele Attraktionen für Kinder vor – Spazierritte (Pony) und Minizoo, in dem man einen Kamel, Strauße, Ziegen, Kaninchen, Fasane und Pfauen sehen kann.
Das Gestüt rühmt sich zudem einer außergewöhnlichen Kutsche aus dem 19. Jh. Sie steht für romantische Fahrten bereit. Brautpaare nutzen diese Möglichkeit gerne am Tag ihrer Hochzeit.
  Der Eigentümer des Parks macht den Angelliebhabern auch einen Forellenzucht-Teich zugänglich. Eine zusätzliche Attraktion stellt ein Indianerdorf dar. Man kann hier Indianer-Musik hören, und sogar eine Friedenspfeife rauchen.
7 km – aus Zieleniewo begeben wir uns direkt nach Rościęcino, wo eine sehenswerte alte Wasserreinigungsanlage und eine moderne Wasseraufbereitungsanlage im nahe gelegenen Bogucino (10 km) sind. Die Anlagen werden bewacht und das Gelände ist normalerweise nicht zugänglich. Die Besichtigung der Objekte ist jedoch möglich, nachdem man einen Passierschein von der Direktion des Städtischen Kanal- und Wasserwerks in der Artyleryjska-Straße (unter der Telefonnummer 94 35 232 92 begin_of_the_skype_highlighting 94 35 232 92 end_of_the_skype_highlighting ) bekommen hat.
Das Wasser für Kolberg wird durch ein Pumpsystem gewonnen und durch eine zweistufige Filtration aufbereitet. Dabei wird dem Wasser Eisen und Magnesium entzogen.
 Es versorgt die Stadt und einige benachbarte Dörfer. Dabei erfüllt es alle Normen und Verbraucheranforderungen. Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, dass die polnischen Normen in dieser Hinsicht drastischer als die EU-Normen sind.
15,5 km Nach der Besichtigung von Bogucino fahren wir los Richtung Budzistowo, das nicht ohne Grund als die Wiege Kolbergs bezeichnet wird. Bis 1948 wurde es "Altstadt" genannt.
Die Entfernung der Burg an der Persante zur Flussmündung sollte sie vor häufigen Angriffen von der Meerseite her schützen. Noch heute sind die Umrisse der Wälle, der weit reichenden, frühmittelalterlichen Burg sichtbar. Die ganze damalige Pracht zeigt ein Wandgemälde im Museum in Kolberg.
Budzistowo hat ein sehr einfaches Straßennetz, deswegen kann man sich dort nicht verlaufen. Von der Hauptstraße (Kolberger-Straβe) führen die Straßen nur nach links und rechts. Sie sollten unbedingt die frühgotische Kirche des Hl. Johannes des Täufers besuchen, die auf einer kleinen Erhebung am Fuß der Burg gelegen ist. Vor der Kirche sehen wir einen prächtigen Stein mit dem Kolberger Wappen und drei kleineren Wappen der Städte Breslau, Krakau und Danzig, die im Jahre 1000 Bistumssitze waren.
Im Zentrum befindet sich der Jägerpalast, aufgebaut als ein Ort für Jagdliebhaber.
Mit zahlreichen privaten Unterkünften und Pensionen ist das heutige Budzistowo bestrebt eine touristische Basis Kolbergs zu sein. Sie sollten die Gaststätte „Zajazd Kasztelański“ besuchen, die für ihre in der Form von Schafböcken gemeißelten und mit originellen Schafleder verzierten Sitze berühmt ist.
Interessant ist die Aufschrift, die sich an der Theke befindet: „Trink maßvoll, damit Du nicht das wirst, worauf du sitzt." Angeblich soll der Schafbock blöken, wenn sich auf ihn eine Frau setzt, die ihren Ehemann betrügt.
18,5 km Aus Budzistowo begeben wir uns durch die in Grün verzeichnete Reiseroute Richtung Kolberg. Ihr Ende und zugleich Beginn finden wir an einem der Bäume, die an der Kirche des Hl. Johannes des Täufers wachsen.
Die Gesamtlänge der Route beträgt 6 km und führt bis zum Kolberger Hafen.

Fahrradroute außerhalb des Kolberger Kreises

Fahrradroute: Kołobrzeg - Białogard - Połczyn Zdrój – Czaplinek
-Länge: 94 km (hin)
-Dauer: 2 Tage
-Anzahl der Haltestellen: (7) Dygowo, Wrzosowo, Karlino, Białogard, Byszyno, Połczyn
Zdrój, Czaplinek
 
 
0,0 km – Die Route beginnen wir an dem Modell der mittelalterlichen Salzsiederei an der Kreuzung der Zygmuntowska- und Solna-Straße. Wir fahren links ab, also südlich – in Richtung Krankenhaus, über die Rzeczna-Straße und befinden uns alsbald in der ziemlich belebten (nicht nur im Sommer) Kamienna-Straße. Nachdem wir die Ampel passiert haben, erreichen wir den Kreisverkehr in der Koszalińska-Straße und biegen rechts in die Landstraße Nr. 163 ein, die nach Białogard führt.
12 km wir kommen in Dygowo an, wo wir bereits von Weitem die Dorfkirche aus dem 19. Jh. sehen konnten. Wir verlassen Dygowo, indem wir bergab nach Pyszka fahren und vor unseren Augen liegt das mit Wald bewachsene Persantetal.
19 km der Route und wir sind in Wrzosowo. Dort verdient die gotische Kirche aus dem 13. Jh. mit ihrem interessanten Innenraum unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.
 Aus Wrzosowo führt die Route nach Karlino.
29 km Karlino ist eine kleine Stadt an der Flussgabelung von Radew und Persante gelegen. Bereits um die Wende des 17. und 18. Jhs. gründeten hier französische Emigranten eine Fabrik für Spirituosen.
Am viereckigen Marktplatz blieb die gotische St.-Michael-Erzengel-Kirche, Rathaus vom Anfang des 20. Jhs. und das sog. Napoleons Haus erhalten, das nach dem Krieg umgebaut wurde.
An der Persante blieb das Erdgeschoss eines Bischofsschlosses aus dem 15. Jh. erhalten.
Karlino besitzt auch große Erdöllager (Gewinnung von 20 Tonnen am Tag).
Von der Stadt begeben wir uns über die Brücke nach Białogard.
35 km Am Stadtrand von Białogard in der Kołobrzeska-Straβe kann man noch die Überreste der hier früher stationierten sowjetischen Armee wahrnehmen (in den Kasernengebäuden gibt es zurzeit eine Schule und ein Gesundheitszentrum). Auf dem Marktplatz blieb ein Rathaus aus dem 13. Jh. mit einem hölzernen Turm und ein neues Rathaus aus der Wende des 19. Jhs. erhalten.
Zu den schönsten Bauwerken gehört die gotische Marienkirche mit ihrem 60 m hohen Turm und Barockhelm. Hinter der Kirche finden wir Fragmente der Befestigungsmauern und dem Polziner Tor aus dem 14. Jh.
An der Verlängerung der Świdwińska-Straße inmitten der Sümpfe von Persante und Leśnica gibt es einen Burghügel mit einer Höhe von 15 m. Diese Burg versuchte Bolesław Krzywousty zu erobern. An der Spitze steht heute ein Jagdschlösschen, genau an der Stelle des einst zerstörten Herzogschlosses (zurzeit ein Wohngebäude).
Białogard (Belgard) war eine der ersten Residenzen der westpommerschen Herzöge und später der Belgarder Kastellanei.
 Aus Belgard fahren wir in Richtung Byszyno, wo die neoromanische Kirche der Gottesmutter von Tschenstochau zu sehen ist.
45 km In der Nähe des Dorfes Byszyno gibt es einen Campingplatz mit einem tiefen sauberen See – Jez.Byszyńskie (20 m Tiefe) und einen im Sommer allgemein zugänglichen Zeltplatz.
50 km wir kommen in Tychówka an, fahren aber weiter in südlicher Richtung und sind in Połczyn Zdrój.
65 km Połczyn Zdrój. Ende des 17. Jhs. entdeckte man hier reiche Heilquellen (Eisenwasser) und im 19. Jh. Torfvorkommen.
In der Nähe des Marktplatzes, heute Plac Wolności (Freiheitsplatz), befindet sich ein Schloss aus dem 14.Jh., in dem zurzeit eine Bibliothek ihren Sitz hat.
Unweit steht eine Kirche an der Stelle, an der die alte Kirche aus der Wende des 15. und 16. Jhs. stand. Die jetzige Kirche ist im neogotischen Stil erbaut und dort befindet sich eine Grabinschrift aus dem Jahre 1544 von Erasmus Manteuffel, dem letzten katholischen Camminer Bischof.
In Połczyn Zdrój gibt es einen 800 ha großen Kurpark, angelegt im 19. Jh. In dem Park gibt es zahlreiche Exemplare exotischer Bäume, eine Konzertmuschel, das Amphitheater, die Quelle „Joasia“ und ein Alpinum. Der Park verbindet sich mit den Vorstadtwäldern. In Richtung Czaplinek treffen wir auf das Tal der 5 Teiche – die sog. Polziner Schweiz. Es ist eine außergewöhnlich schöne kurvenreiche Strecke. Rechterhand genießen Sie die Aussicht auf Moränehügel, mit Wäldern und Weiden bedeckt.
  Der Weg verläuft entlang des Flusses Drawa, die die nacheinander gelegenen Seen verbindet – Jez.Górne (Krzywe), Jez. Okrągłe (Krąg), Jez. Długie (der größte See), und weiter Jez. Głebokie (20 m) und Jez. Małe.
Wir fahren aus dem Wald heraus (3 km Fahrt) und auf der rechten Seite zeigt sich uns die Ortschaft Kluczewo, die zwischen zwei Seen liegt: Jez. Drawskie und Jez.Prosino, die einen großen Lebensraum für Schwäne bieten.
75 km wir fahren auf die Draheimer Halbinsel in das Dorf Stare Drawsko (Alt Draheim) – malerisch gelegen auf einem Steg zwischen den Seen Jez.Drawskie und Jez. Żerdno. Diese Seen verbindet der Fluss Drawa. Auf einer hohen Erhebung neben dem See Jez.
In Żerdno kann man die Ruinen eines Schlosses aus dem 14. Jh. bewundern.
 Auf einem leichten Gefälle fahrend nähern wir uns dem Ende unserer Tour – Czaplinek. Auf der rechten Seite sieht man den Draheimer See, der zu den größten und tiefsten Seen im Westpommern gehört. Im Nordteil des Sees ist die Insel Bielawa gelegen, auf der ein Naturschutzgebiet angelegt wurde. Auf der Insel befindet sich eine riesige, vierstämmige Buche.
94 km Czaplinek als Mittelpunkt der Draheimer Seenplatte ist ein dynamisches touristisches Zentrum der Region. Im 19. Jh. entstanden in der Stadt einige Fabriken, z.B. für Holzanstriche, Möbel, eine Brauerei und Sägewerke.
1945 wurde die Stadt von den polnischen Soldaten erobert. Bis heute blieb die gotische Dreifaltigkeitskirche mit Elementen des romanischen Stils erhalten. Im Innenraum finden Sie einen barocken Altar, Polychrome Malerei an der Decke, eine Kanzel aus dem 19. Jh., und einen hölzernen Glockenturm mit einer Glocke von 1730 aus Kolberg.
 Auf dem Marktplatz steht ein kleines Rathaus aus dem Jahre 1845 mit einem kleinen Turm. An dem Draheimer See gibt es einen Park und eine Promenade.
 Ein interessanter Vorschlag für das Ende der Route ist das Kreiszentrum für Wassersport – hier kann man kann zelten, Wassersport treiben und die nötigen Utensilien dazu ausleihen und man trifft immer auf nette Bedienung!
 
Fahrradroute Dygowo – Bardy - Czernin
Angabe zur Route:
Länge: 16 km
  Dauer: 3 bis 4 Std.
  Anzahl der Haltestellen: 2
 
 
0,0 km Dygowo – Ausfahrt an dem Plac Wolności (Freiheitsplatz) an der Himmelfahrtskirche vom 18. Jh. Von dem Platz begeben wir uns zu der Hauptkreuzung in Dygowo: der Kołobrzeska-, Główna- und Barcińska-Straße. An der Kreuzung fahren wir Richtung Bardy.
3 km Bardy – an der Einfahrt in diese Ortschaft sieht man ein Straßenkreuz, hinter ihm biegen wir von der Straβe in einen Feldweg ab (hinter einem grauen Haus), der uns zu den Ruinen einer alten Ziegelei führt. Außer den Ruinen befindet sich hier ein alter Teich, der infolge der Lehmgewinnung für die Ziegelbrennung entstanden ist. Die Landschaft dieses Ortes ähnelt einer Berglandschaft mit einem Teich in der Tiefe, Hügeln und Anhöhen und einer schönen Wiese. Auβer diesem einen Teich gibt es hier noch zwei, die dem Polnischen Angelverein angehören, in denen man Schleie, Hechte oder Karauschen angeln kann.
Um die Route fortzusetzen, sollte man auf derselben Straße zurück fahren und sich in Richtung des Flusses Persante begeben. Vor der Brücke links befinden sich Burgwälle aus dem 6. Jh., in denen in den 60er Jahren des 20. Jhs. archäologische Untersuchungen durchgeführt wurden. Leider wächst immer mehr "Gras über die Wälle" so dass sie immer weniger sichtbar sind. Auf der linken Seite befindet sich an der Brücke eine große Lichtung, auf der man ausruhen oder Lagerfeuer machen kann. Hinter der Brücke gibt es auf der linken Seite eine Einfahrt in den Wald über einen Feldweg. Wenn wir diesen Weg wählen, treffen wir auf ein Bächlein, das über den Weg fließt. Seine Überwindung erleichtert ein stabiler Holzsteg.
 Auf der Gegenseite an einem Pfad befinden sich die Ruine einer alten Mühle, die immer mehr von Pflanzen überwuchert wird. Hinter der Ruine gibt es einen kegelförmigen Grabhügel, einer hölzernen oder steinhölzernen Konstruktion, unter denen sich Grabmäler verbergen. Auch an dieser Stelle wurden archäologische Grabungen durchgeführt.
Wir kehren zur Straße zurück und begeben uns nach Świelubie.
6 km Świelubie – aus diesem Dorf begeben wir uns nach Dębogard
9 km wir gelangen in Dębogard
12km Czernin – eine Ortschaft mit schönen alten Gehöften, die davon zeugen, dass die Grundstücke vor dem Krieg durch reiche deutsche Familien bewohnt wurden. Die Hauptsehenswürdigkeit von Czernin ist eine Kirche, erbaut im 13. Jh. Ihre heutige Form erhielt sie im Rahmen eines Umbaus im 15. Jh.
16 km Rückkehr durch die Landstraße Nr. 163 nach Dygowo
Fahrradroute rund um Stramnica
Angaben zur Route:
  Länge: ca. 43,5 km
  Dauer: ca. 5 Std.
 
 
0,0km Die Route beginnt in Kolberg; Fahrt durch die Krzywoustego-Straße Richtung Süden. Nach einer Strecke mit Gefälle in der Kurve abbiegen nach rechts, nach Niekanin.
3 km weiter nach Obroty
5 km Obroty
7 km Bogucino
12,5 km Dębogard
15 km Świelubie
Świelubie – hier trifft man auf einen Grabhügel, 500 m nördlich. Westlich der Burg, von der Seite der Straße nach Pobłocie, findet man etwa 10 Grabmäler aus dem 9. Jh. und Ruinen einer Kirche aus dem 15. und 16. Jh. – Steingotik (Turm) und Ziegel und vor dem Eingang zwei Steintaufbecken. Der Weg geht weiter über eine kleine Anhöhe, vorbei an zwei Hügeln, bis wir an eine Straßengabelung gelangen.
17 km wir biegen rechts ab und nach einer kilometerlangen Gefällstrecke inmitten von Wäldern gelangen wir an eine Persante-Brücke.
18 km wir fahren über die Brücke und fahren kilometerlang bergauf, dann bergab bis zu einer Straßengabelung. Wenn wir links fahren, kommen wir in Włościbórz an – hier treffen wir auf einem Palast-Park-Komplex. Der Palast, erbaut Ende des 19. Jhs., wurde 1969 im neogotischen Stil restauriert. Derzeit befindet sich dort eine Soziale Einrichtung.
Im Naturpark, in der Mitte des 19. Jhs. mit einer Fläche von 10,8 ha angelegt(Angaben von 1980), wachsen u.a. Buchen, Lärchen, Fichten, Douglasien, Rotbuchen und Kegeleichen.
18 km nachdem wir die Brücke passiert haben, gibt es eine kilometerlange Stecke bergauf, und dann eine Gefällstrecke bis zur Straßengabelung.
28 km Hier gibt es eine Sozialeinrichtung. Wir aber kehren zurück in Richtung Bardy, durch ein Wäldchen hindurch bis an Persante-Brücke.
31,5 km Bardy
Bardy – an dem Straßenkreuz, an der Ausfahrt Richtung Dygowo befindet sich ein Feldweg links, nach Dębogard. Von dort aus trennen uns nur noch einige hundert Meter von einem malerischen Ort. Hier gibt es die Ruine einer alten Ziegelei, und außerdem einen kleinen Teich, der infolge der Tongewinnung für die Ziegel entstanden ist.
Die Landschaft dieses Ortes gleicht einem Bergkessel mit einem See in der Tiefe und einer Wiese. Außer diesem Becken gibt es auf der linken Seite der Straße noch zwei weitere, die dem Polnischen Angelverein gehören.
Wenn wir hinter der Persante – Brücke Richtung Bardy (ca. 500 m hinter der Brücke) fahren, gibt es auf der rechten Seite den Wald umgebende Burgwälle aus dem 7. Jh., wo ebenfalls in den 60er Jahren archäologische Untersuchungen stattgefunden haben. Leider ist auch hier der "Zahn der Zeit" am Werk und von den Wällen ist immer weniger zu sehen.
Wir verlassen die Hauptstraße und biegen links vor der Persante-Brücke in einen Waldweg ein. Wenn wir diesen Weg bergab fahren, stoßen wir auf ein Bächlein, das in die Persante fließt. Daneben wachsen wunderschöne alte Eichen. Auf der rechten Seite des Pfades haben wir einen Holzsteg, versteckt im Gestrüpp. Den Holzsteg bildet ein umgeworfener Baum. Es lohnt sich, darüber zu gehen, denn auf der anderen Seite des Pfades befindet sich die Ruine einer alten Mühle, die immer mehr von Waldpflanzen bewachsen wird. Hinter der Ruine gibt es Grabhügel, die unter steinhölzernen Konstruktionen Grabmäler bergen.
In Bardy biegen wir links nach Dębogard ein.
33,5 km aus Dębogard fahren wir durch einen geraden Weg nach Czernin
Czernin – es ist eine Ortschaft mit schönen alten Gehöften (leider schon verwahrlost), die davon zeugen, dass die Grundstücke vor dem Krieg durch reiche deutsche Familien bewohnt wurden. Die Hauptbaudenkmal dieser Ortschaft ist eine im 13. Jh. aufgebaute Maria-Himmelfahrt-Kirche. Im 15. Jh. wurde sie umgebaut und einen weiteren Ausbaus erhielt sie im 17. Jh. Neben der Kirche befindet sich der Hof eines eklektischen Freimaurerbundes aus dem 19. und 20. Jhs. Derzeit ist es ein Wohngebäude.
36 km von da aus gelangen wir nach Stramnica, indem wir die Hauptdurchfahrtsstraße von Kolberg nach Karlino entlang fahren.
38,5 km aus Stramnica, über die Eisenbahngleise fahrend, machen wir eine knappe Kehrtwende und nach ca. 3 km gelangen wir an die Hauptstraße.
41,5 km von da aus sind es noch knapp 2 km bis zum Zentrum von Kolberg.
 
 
Auf dem Pfad der Storchennesterd
Angaben zur Route:
- Länge: 27,5 km
- Anzahl der Haltestellen und Ortschaften auf der Route: 9
- Dauer: zu Fuß: ca. 10 Std.
Mit dem Fahrrad: ca. 3,5 Std.

 

0,0 km Start an der Kreuzung der Jedności-Narodowej- und Arciszewskiego-Straße in Kolberg
0,1 km Den Küstenpark rechterhand fahren wir vorbei an dem Lapidarium, das den deutschen Einwohnern von Kolberg gewidmet ist, die auf den damaligen Friedhöfen begraben wurden.
8 km Wir kommen in Grzybowo an. An der Einfahrt nach Grzybowo befinden sich auf der rechten Seite weite Torfmoore. Hier gib es immer mehr austrocknende Seen. Es lohnt sich, an dieser Stelle wiesenseits einen feuchten Mischwald (Kiefer und Eichen) zu sehen, der so sehr selten auf Dünengelände vorkommt. Hier wachsen auch Moosbirken, Buchen und Erlen.
Grzybowo wurde 1882 als Eigentum der Stadt Kolberg gegründet. Es ist gekennzeichnet durch eine lockere, niedrige Bebauung mit Einfamilien- und Ferienhäusern. Grzybowo ist ein bekannter Erholungs- und Kurort. Diejenigen, die ruhige Erholung in der Sonne, Stille und sauberes Klima bevorzugen, erleben hier eine wunderbare Zeit an dem bis zu 50 m breiten Strand. Den Gästen stehen Erholungsheime, private Unterkünfte, Camping- und Zeltplätze, Lebensmittelgeschäfte, Kantinen, Fischbratereien, Postamt zur Verfügung.
Wir fahren weiter zu der Hauptasphaltstrasse, die Kolberg mit Kolberger Deep verbindet. Wir biegen in einem großen Bogen rechts ab und fahren entlang der Dünen durch einen Waldweg Richtung Westen. Nach 1,9 km gelangen wir in Kolberger Deep.
12 km Dźwirzyno (Kolberger Deep) ist ein altes Fischerdorf, zwischen der Ostsee und dem nordöstlichem Ufer des Sees Resko Przymorskie gelegen. Die Ortschaft wurde in Notizen zum ersten Mal schon 1270 als Dwirin erwähnt. Ende des 19. Jhs. entwickelte es sich zum Feriendorf und es entstanden die ersten Pensionen und Einfamilienhäuser.
12,5 km Empfehlenswert sind die Gelände an dem See Resko Przymorskie. Der See nimmt eine Fläche von 6,2 qkm ein und hat eine Tiefe von 3 m ein. Seine Ufer sind mit Schilf bewachsen und bieten Zuflucht und Lebensraum für viele Tier- und Vogelarten wie z.B. den Stummschwan und Haubentaucher. Es ist ein wunderbarer Ort zum Angeln, für Naturbeobachtungen und Sportarten wie Yachten, Surfen, Paddel- und Tretbootfahren.
Attraktionen für die Touristen in Dźwirzyno stellen dar:
- Fischerhafen,
- Grundstück von Stanisław Set, einem Volksbildhauer. Seine Werke kann man in viele Ecken der Gemeinde treffen. Sein Schaffen enthält maritime, biblische und mythologische Motive,
- Kirche Heiliger Mutter zur Krankenheilung in der Wyzwolenia-Strasse 8
- auf der Höhe von der Ferienanlage Bispol befinden sich 16 250 Jahre alte Stieleichen,
- außer See- und Sonnenbädern können die Touristen auch andere Erholungsarten in Anspruch nehmen- Tennisplätze, Volleyball- und Basketballplätze, Trimm-dich-pfade, Reiten.
17 km die nächste Etappe der Route ist die Ortschaft Karcino. In Karcino sehen wir die Kirche zur Ehrung des Heiligen Kreuzes /Neogotik/ umgeben von einer historischen Mauer vom 19. Jh. und mit einem Kirchenfriedhof. Um die Kirche herum wachsen 27 kleinblättrige Linden, die auf die Liste der Naturdenkmäler eingetragen sind und eine Stieleiche. In der Ortschaft gibt es auch zahlreiche Baudenkmäler u.a. eine Hütte (1850), eine Scheune (1844) und ein Bahnhof vom Ende des 19. Jh.
21 km Sarbia ist eine Ortschaft mit historisch gewachsener urbaner Struktur und vielen Baudenkmälern. Beachtenswert ist vor allem die gotische Pfarrkirche des Hl. Johannes des Täufers aus dem 16. Jh. mit Friedhof. In der Nähe der Kirche befindet sich ein Pfarrhaus vom Ende des 19. Jhs. Durch die Ortschaft fließt der Fluss Dębosznica. Seine reißende Strömung wurde schon im Mittelalter für Industriezwecke genutzt. Die gegenwärtige Wassermühle wurde 1895 erbaut und war bis 1980 in Betrieb. Hinter der Mühle befindet sich das Dorf Drzonowo.
22,5 km Beachtenswert in Drzonowo ist ein damaliger Hof aus der Mitte des 19. Jhs. – ein Baudenkmal umgeben von Wirtschaftsgebäuden. Hinter dem Hof breitet sich ein Hofpark aus dem 19. Jh. aus – ein Naturdenkmal! Der Park zeichnet sich durch einen reichen Baumbestand aus. Hier wachsen u.a. Linden, Eichen, Ahorne und Buchen. Hinter dem Park sieht man das Dębosznica-Tal und den Fluss Dębosznica, der sich über eine Wiese schlängelt. Es lohnt sich auch, die Aufmerksamkeit auf die Baudenkmäler in Drzonowo zu lenken – insgesamt 26 Objekte. Gemauerte Erhebung der Heilig-Kreuz-Kirche aus der ersten Hälfte des 19. Jhs., eine Mühle (1893), ein Umspannturm (1919), eine Bahnstation der Polnischen Staatsbahn aus dem 19. Jh., eine Schule und ein Wirtschaftsgebäude von 1925.
 Auf dem Weg nach Nowogardek fahren wir auf der rechten Seite an einer alten Ulme – einem Naturdenkmal /Stammumfang 130-516cm/ vorbei.
26km Auf dem Weg nach Nowogardek fahren wir inmitten von grünen Feldern und Wiesen, wo sich im Schein der Sonne der rote Mohn in den Wassergräben spiegelt. Über ihnen kreisen in der Zeit des Vogelzugs Kranichschwärme. Zwischen den weidenden Kühen schlendern würdevoll die Störche. Auf beiden Seiten der Straße, die sich durch Nowogardek zieht, befinden sich zahlreiche Baudenkmäler, Wohngebäude, Wirtschaftsgebäude und ein gemauerter Umspannturm aus der Wende des 19. und 20. Jhs. Wir fahren über die Eisenbahngleise und schon sind wir in Głowaczewo.
27,5km Hier heißt uns rechterhand der Bahnhof mit seinen Gemäuern aus dem 14. Jh. willkommen. Etwas gelangen wir zum Evangelischen Militärfriedhof aus den Jahren 1914 - 1918. Dort befinden sich zwei Felsblöcke mit Grabinschriften von 1915 – 1918 und ein Denkmal, gewidmet den im I. Weltkrieg gefallenen Soldaten.
 Auf dem Friedhof wachsen 43 Stieleichen Sie sind Naturdenkmäler (Stammumfang 2,37 - 2,52 m, Höhe ca. 30 m).
In Głowaczewo ist die letzte Etappe des „Pfades der Storchennester“. Wenn wir nach Kolberg zurückkehren möchten, fahren wir Richtung Dźwirzyno, weiter nach Grzybowo und schließlich erreichen wir Kolberg.

     Lux-Tourist - Gästebetreuung / Kururlaub in Kolberg